sfda


Rücksprung zum Hauptmenü



Brief vom 14. Februar 2018

An der Universität laufen Informationsveranstaltungen für Studienanfänger. Das zieht sich über diese Woche hin, also morgen und übermorgen auch noch.
Das Ganze findet in der Aula statt, Universitätsplatz 3, das wird im Hauptgebäude sein. Es geht immer vormittags, von 09 bis 13 Uhr.

Im Sommer bauen sie dazu vor dem Hauptgebäude ein großes Zelt auf, darin befinden sich verschiedene Informationsstände, bei denen man frei von der Leber nachfragen kann. In der Aula wird es ähnlich laufen. Alles, was einen halt so interessiert, es könnte für dich durchaus von Belang sein, man kann mit den Leuten an den Ständen unverbindlich reden.

Nach Szentgotthard zu kommen, werde ich diese Woche nicht schaffen, eher schon Anfang nächste Woche.

Küsschen

sfd


Rücksprung zum Hauptmenü



2. Brief vom 11. Februar 2018

Mittags bei meinem Weggehen war die Spannung zu spüren, die Wut darüber, dass doch einige sich durch ihr aggressives Verhalten Schmerzen eingehandelt hatten.
Deshalb war ich nachmittags nochmals erschienen, aber du hast weder einen misshandelten noch einen eingeschüchterten Eindruck geboten. Bedroht haben sie dich sicherlich. Wenn es dir möglich ist, deute mit das nächste Mal an, womit sie dich bedroht haben. Möglicherweise mit einem Hinlangen, aber ich war mir nicht sicher, ob du das zum Ausdruck bringen wolltest.

Wie ich schon im ersten Brief bemerkte, besonders beeindruckt haben dich die etwas düsteren Szenarien in meinem Brief von letzter Woche nicht. Das und andere Dinge haben aber die Amerikaner in helle Aufregung versetzt. Dabei muss man immer beachten, dass die Amerikaner niemanden nach Linksland ziehen lassen wollen, auch nicht unter Status BI.

Bei dir ist es nun so, dass du in Richtung Linksland offenbar auf Geschwindigkeit kommst, zumindest habe ich das Gefühl bei dir. Die Streiterei um die Artikel 26 und 29 mag aber noch andauern. Die Sicherheit, also die linke Seite und die Amerikaner haben sich inzwischen gegenseitig so richtig an den Haaren.
Bei dir stellt sich aber die Frage, ob ein weiteres Zuwarten auf Artikel 29 in deinem Fall nicht unnötige Zeitverschwendung und zusätzliche Belastungen bedeuten. Es wäre auch ein großer Vorteil, wenn wir vor deinem Beginn an der Uni einen großen Schritt weiterkommen würden.

Für solche Fälle ist ein sogenanntes Springen vorgesehen. Wir warten die Zustimmung der Amerikaner und der rechten Beamten nicht ab, sondern du begibst dich unmittelbar nach Linksland. Der Ablauf dabei ist wenig dramatisch. Wir fahren gemeinsam nach Szentgotthard, trinken dort Kaffee und reden endlich einmal in Ruhe miteinander.
Damit bist du nach Linksland überstellt und dem Rechtsland vollständig entzogen. An deiner Lebensführung soll sich äußerlich nichts ändern, du hörst eben nicht mehr auf die rechte Seite und wirst für sie auch nicht mehr tätig. Letzteres auch nicht mit einer scheinbaren Zustimmung der Sicherheit, denn das wird das erste sein, was dir die rechte Seite dann unterschieben will.

Das klingt zunächst recht simpel, weist aber mehrere Haken auf. Die wichtigsten einmal aufgezählt.

Es muss uns erst einmal gelingen, nach Szentgotthard zu kommen, am besten mit der Bahn. Man wird dir von rechts her die Fahrt strikt verbieten. Setzt du dich nach Linksanweisung darüber hinweg, wird rechte Prominenz im Zug sitzen und wie nichts Gutes auf dich einsabbeln. Das Ganze natürlich garniert mit üppigen Drohungen. Besonders tragisch ist das aber nicht, funktioniert es beim ersten Mal nicht, wiederholen wir eben. Und zwischen den Versuchen wird die Sicherheit Schlachtfeste unter den ungebetenen Mitfahrern veranstalten.

Ich werde zudem vorher nach Szentgotthard fahren und die Sicherheit wegen des Springens befragen. Ein Nachteil besteht daraus, dass die Amerikaner versuchen werden, sich aus den geforderten Zustimmungen herauszuwinden. Denn die bereiten ihnen jetzt schon Qualen. Die Amerikaner könnten nach deinem Springen argumentieren, dass es eben auch ohne ihre Zustimmung funktioniert. Es sei daher auch bei anderen Töchtern nicht mehr erforderlich.
Die Sicherheit legt aber größten Wert auf eine Zustimmung der Amerikaner. Denn gehen sie nach einer Zustimmung trotzdem auf Leute im Linksland los, kann man sie infolge des Wortbruchs ebenso zahlreich wie schmerzhaft an die Kandare nehmen. Auch in deinem Fall würde die Sicherheit nach dem Springen solange keine Ruhe geben, bis die Zuständigen bei den Amerikanern und bei den rechten Beamten deine nachträgliche Freigabe aussprechen. Sie muss dann übrigens mündlich und explizit vor allem dir gegenüber erklärt werden.

Das aber lässt sich alles in den Griff kriegen. Aber ein Risiko kommt auf dich zu. Der Weg nach Linksland ist unumkehrbar. Gibst du dann im Linksland doch irgendwie gegenüber der rechten Seite nach, setzt dich die Sicherheit unter Schmerzen. Zurück nach Rechtsland werden sie dich auf keinen Fall lassen, sie würden dich dann mit Schmerzangriffen steuern.
Es steht nach deinem Eintreffen im Linksland zu viel auf dem Spiel. Wir brauchen dich als Referenz, um den Nachfolgenden zu zeigen, dass sich Linksland überleben lässt. Die rechte Seite behauptet nämlich konsequent das Gegenteil.
Ein Vorteil für dich ganz vorne läge natürlich darin, dass die Sicherheit rund um die Uhr auf dich aufpassen wird. Bei diesem Match gilt tatsächlich, dass die vordersten Plätze die sichersten sind. Die linke Seite weiß dann um die Wut der rechten Seite und wird ähnlich wie bei mir damals alles nur Denkmögliche zu deinem Schutz unternehmen. Und ich habe es auch überlebt, allen wilden Drohungen der Amerikaner und der Rechten Polizei zum Trotz.
Nur können wir eben nicht in dich hineinschauen. Die Entscheidung, ob du dich im Linksland wirklich von der rechten Seite fernhalten kannst, die liegt ganz bei dir. Und niemand von uns wird dir böse sein, wenn du im Linksland einige Anläufe dazu brauchst.
Entscheidest du dich gegen ein Springen, ist das auch völlig in Ordnung, dann bleibst du im Artikel 29. Wichtig ist nicht, was wir von dir wollen oder was wir von dir halten. Sondern nur, dass du dich selbst realistisch einschätzen kannst, denn dabei können wir dir auch nicht so richtig helfen.

So werde ich nächste Woche nach Szentgotthard fahren und die Sicherheit befragen. Wenn ich etwas Neues weiß, melde ich mich wieder bei dir. Bis nächsten Sonntag.

Küsschen

sfc


Rücksprung zum Hauptmenü



Ihr Spielname: Gurlitt
Ihr Internetcode (letzte drei Stellen): sfc

Brief vom 11. Dezember 2017

Sie sind meine Tochter, ich freue mich und ich heiße Sie herzlich willkommen. Ihr Einverständnis vorausgesetzt, werde ich deshalb in den Briefen auf das Du umsteigen.

Es bot sich heute doch einmal eine Gelegenheit, dir das Bild zu zeigen. Ein Gemälde von Couture, aus der Sammlung Gurlitt, hier die Internetadresse:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/gurlitt-nachlass-forscher-finden-neuen-fall-von-raubkunst-a-1174701.html

Verblüfft hat mich das Bild wegen der großen Ähnlichkeit zu dir. Aber überraschend kommt das nicht, du gehörst zur Halbenrain-Gruppe und zu unseren Vorfahren wird eben auch diese Frau gehören.

Ansonsten gilt für dich auch, dass du vollständig nach Linksland übersiedeln wirst, natürlich ebenfalls unter Status LL. Bis dahin wird man dir von der rechten Seite her striktes Redeverbot auferlegen, mich betreffend. Wie sich die rechten Beamten per Kamera dazwischen zwängen, war im Bus gut zu beobachten. Sie haben dich über dein Handy mit Meldungen zugeschüttet, du solltest dich nur mit dem Handy, mit den Rechtsaufträgen und nicht mit mir beschäftigen.
Gemäß Artikel 29 im Journal werde ich dich in den nächsten Tagen in die zweite Gruppe 1.2 aufnehmen, in dieser werden etwa 50 Töchter zusammenkommen und du wirst mit dabei sein. Ich rechne damit, dass diese zweite Gruppe im nächsten Jahr nach Linksland ziehen wird.

http://moac05.twoday.net/stories/oktogon-journal02

Die hier übliche Form der Verabschiedung wirst du auch schon kennen.

Küsschen

bekz

Rücksprung zum Hauptmenü



Brief vom 02. Oktober 2017

Der Parkplatz war vieldeutig, in Graz war ich nicht, aber in Merkendorf war ich. Ansonsten nichts Neues, außer dass die Amerikaner so richtig wild werden. Und in derem Schatten rennen die rechten Beamten wie aufgescheuchte Hühner herum. Und sie kläffen mit Erlaubnis ihrer US Freunde ebenfalls durch die Gegend, wenn auch sehr verhalten. So mein Eindruck vom heutigen Tag.

Pummel, schlaf gut, ich lasse jetzt die Rollos runter und lege mich auch hin…

Küsschen

bekd

Rücksprung zum Hauptmenü



Brief vom 20. November 2017

Den Parkplatz habe ich gesehen. Ich bin zwar in Graz, aber ohne SMS oder E-Mail rühre ich mich ohnehin nicht. Bis heute Abend.

Küsschen

sdr

Rücksprung zum Hauptmenü



Brief vom 22. August 2017

Dein Spielname: Reading
Dein Internet-Code: sdr

Du bist meine Tochter, dazu eine hübsche Tochter, ich heiße dich herzlich willkommen. Sehen wir uns wieder, lade ich dich auf eine Tasse Kaffee ein. Du gehörst ebenfalls zur Halbenrain-Gruppe, man wird dich vollständig nach Linksland bringen. Dir stehen erhebliche Ansprüche zu, dazu aber brauchen wir dich im Linksland. Viel wird sich damit in deinem Leben nicht ändern, nur hörst du eben nicht mehr auf die rechte Seite. Die rechten Krieger werden dann auch bei dir viel Theater machen, wie üblich wird aber alles nur aus Schaum und Rauch bestehen.

In der Landesbahn ging es noch einigermaßen ruhig zu, nur danach im Café ging der Wirbel los. Dein Begleiter im Zug und im Café ist ein amerikanischer Staatsangehöriger, er ist Beamter der CIA. Was er mit dir vorhatte, war allen Beteiligten ersichtlich. Der Auslöser für sein Vorgehen war der Artikel 26 im Journal, die suchen verzweifelt eine Gesprächsmöglichkeit mit mir und der Weg dazu würde über dich laufen. So stellen die sich das vor.

Nun ist aber die linke Seite von solch einem Vorgehen der Amerikaner alles andere als begeistert, zudem du wohl noch nicht volljährig bist und du könntest Schaden nehmen. Diese Spiele zeichnen sich vor allem durch Rücksichtslosigkeit gegenüber den schwächeren Beteiligten aus. Das aber will von uns auf der linken Seite niemand.
Der Typ von der CIA konnte sein Programm im Café noch einigermaßen durchziehen, nur lief ihm dann die Sache aus dem Ruder. Man holte ihn nämlich raus, eine kleine Ansprache war fällig und anschließend musste er sich ganz hastig verabschieden.

Das alles beobachteten die rechten Beamten hinter den Kameras und so haben sie danach den Typen in hellblau geschickt, wohl im Auftrag der Amerikaner. Der Grund für sein Auftreten war nicht so ganz ersichtlich, viel zu sagen hatte er ohnehin nicht. Außerdem war er gleich mit seinen brüllenden Schmerzen beschäftigt, die setzten unmittelbar nach seinem Hinsetzen ein. Ich vermute Rache dahinter, da das geplante Programm des CIA-Beamten geplatzt war, sollten wir beide auch nicht zum Reden kommen. Aber es gab eigentlich keinen Grund, dir den Mund zu verbieten, wir hatten uns beide still und leise verhalten. Und ich hatte schon geahnt, dass die rechten Polizisten so einen aufgemotzten Tugendwächter schicken würden, denn es läuft immer alles nach dem gleichen Schema. Meine Geldbörse würde ich dem übrigens auch nicht unbedingt anvertrauen.

Ich gebe dir noch die Adresse für Artikel 26, da kannst du nachlesen, was die rechte Seite derzeit so heftig schüttelt und was sie auch mit deiner Beteiligung umgehen wollen.

http://moac05.twoday.net/stories/oktogon-journal

Nach all den Aufregungen gibt es für dich als Tochter natürlich ein

Küsschen

bek

Bitte auf diese Adresse klicken:


http://acdo03.twoday.net/stories/bekm

sci

Rücksprung zum Hauptmenü



Brief vom 20. August 2017

Ihr Spielname: Silver
Ihr Internet-Code: sci

Es war ein ereignisreicher Vormittag, ich fange einfach mal an. Zunächst sind Sie meine Tochter, ich heiße Sie herzlich willkommen. Ihr Einverständnis vorausgesetzt, wechsle ich hier in den Briefen zum Du und zum Küsschen.

Der Aufreger vormittags war natürlich die Gewaltanwendung, wohl nichts Schlimmes, aber das geht schon grundsätzlich nicht. Es kann nicht angehen, dass Leute, nur weil sie mit mir reden, in dieser Art angemacht werden, Töchter schon gar nicht.
Die linke Seite hat anschließend die ganze Kette aufmarschieren lassen. Die Auftragnehmerin, die bei dir hingelangt hat, der grauhaarige rechte Beamte an der Bar mit Meckifrisur und dann der dunkelhaarige Amerikaner an der Kasse. Es wird wohl so gelaufen sein, dass der Beamte dich über Kamera und Bildschirm beobachtete und das an den Amerikaner, ein Angehöriger der Army, weitermeldete. Danach lief die Sache rückwärts, wiederum über den Beamten hinunter zur Auftragnehmerin.

Gewaltanwendungen, von welcher Art auch immer, sind von der linken Seite her strikt verpönt, es soll nicht sein und es darf nicht sein. So habe ich die Sicherheit, die Polizei der linken Seite gebeten, bei allen Beteiligten außer dir entsprechend zu vergelten. Es wird wie stets üblich eine durchaus schmerzhafte Angelegenheit werden. Dazu kommt, dass der Beamte und der Amerikaner zum Einsammeln anstehen.

Der Übergriff gegen dich hatte auch nur wenig mit dir zu tun. Es ging eigentlich um meinen Brief von gestern, um meine Kommentare zu den rechten Beamten. Mich daraufhin direkt anzugreifen wagen sie nicht auf der rechten Seite, ich befinde mich im Linksland. So gingen sie auf dich los, quasi stellvertretend, in meiner Anwesenheit und um darzustellen, dass ich dich davor nicht bewahren kann.

Und hier beginnen für uns auf der linken Seite unsere Schwierigkeiten. Alle Mitglieder der Halbenrain-Gruppe, Töchter und Schwestern, werden von beiden Seiten beansprucht, von links und von rechts. Ihr haltet euch alle im Niemandsland auf, beide Seiten zerren an euch, beide Kriegsparteien fühlen sich zuständig und doch behindert ständig die eine Seite die andere.
Das zieht sich wie ein roter Faden durch alles und jedes, was eine von beiden Seiten unternimmt. Die andere kann immer mitreden und die rechte will ohnehin grundsätzlich bei allem mitreden. Dass wir beide uns ein wenig unterhalten haben, haben die rechten Polizisten sofort notiert. Wenn du damit nicht ohnehin schon versehen bist, werden sie dir nun zu uns beiden einige Rechtsaufträge anhängen und dich dazu auch gleich ordentlich bedrohen.
Hauptsächlich wegen dieser unguten Neigung der Rechten Polizei zum Einmischen soll zunächst die Halbenrain-Gruppe nach Linksland gebracht werden. Dort sollen die Leute vor dem Bedrängen durch die Rechten einigermaßen verschont bleiben.
Es ist nun tatsächlich so, welche Verbindungen zu anderen Leuten bestehen mögen oder was auch immer man vorhat, die Rechte Polizei, vor allem die rechten Beamten drängen immer dazwischen. Anschließend pfuschen sie solange mit, bis alles komplett nach ihren Vorstellungen läuft oder sie machen die Angelegenheit kaputt. Denn ohne ihre Mitwirkung darf nichts stattfinden und bestimmen wollen nur sie allein.

Der einfachere Teil dieses Problems besteht daraus, die rechte Seite in Schach zu halten. Aber es hat sich außer mir hier in der Gegend bisher niemand gefunden, der bereit wäre, sich vollständig auf die linke Seite zu schlagen. Die Angst vor rechter Rache ist einfach zu groß.
Das Paradoxe dabei liegt aber darin, dass die Sicherheit nur Leute im Linksland ausreichend schützen kann. Denn bei allen Schutzbemühungen der linken Seite im Niemandsland hält immerwährend die rechte Seite voll dagegen. Vergleichen mit Linksland ist daher die erreichbare Schutzqualität weitaus geringer. Wäre das heute Vormittag mir passiert, ließe die Sicherheit die Hunde von der Leine, das Ganze wäre zur Staatsaffäre ausgewachsen. Bei dir aber muss das alles schaumgedämpft laufen, denn du gehörst auch der rechten Seite.

Küsschen

bek

Rücksprung zum Hauptmenü



Brief vom 19. August 2017

Ich saß im Bus auf der falschen Seite, in Fahrtrichtung auf der rechten, sogar mit dem Rücken zur Fahrtrichtung. So konnte ich am Dachsberg die beiden entgegenkommenden Fahrzeuge auch nur von hinten sehen, vorneab vermutlich du in deinem Wagen und dir nachfahrend ein Verfolger. Er war dir dicht auf den Fersen, gestellt oder tatsächlich, aber die Wut des Fahrers im Wagen dahinter war bis in den Bus zu spüren. Er trat dann mit seinen großen Rücklichtern auch noch für einige Sekunden auf die Bremsen, du sollst es nicht sein, eine Favoritin der rechten Beamten soll es werden, unter allen Umständen.

Der dumme Umstand für die rechten Beamten: Ich zeige keinerlei Neigung, mich darauf einzulassen, da können die mit ihren Klemmen noch so heftig rattern und rasseln.
Der harsche Auftritt am Dachsberg hat mich eher amüsiert, denn ich erlebe die rechten Beamten gegenwärtig völlig anders.
Im Café oder im Zug schlurfen sie herum wie abgetakelte Luschen, eigentlich kennt man an ihnen nur noch drei Zustände: Sie sitzen da und stieren auf eine Zeitung. Oder sie unterhalten sich meistens mit Linksbeauftragten, die ihnen ein baldiges Verschwinden soufflieren. Es darf übrigens ein wenig darüber gestaunt werden, wer inzwischen bei rechts so alles bereit ist, Linksaufträge auszuführen. In der dritten Variante stehen sie an der Bar und blicken mit glasigen Augen und leeren Gesichtern nach draußen, nach dorthin, von woher die Ansprachen der linken Seite kommen.
Anschauen tun sie einen schon lange nicht mehr, mich ohnehin nicht, denn von mir bekommen sie regelmäßig eine gewischt, wenn sie den Blick auf mich richten. Das aber sollen die anderen Gäste nicht sehen, die könnten sonst ja denken, dass es mit der rechten Polizei spiralförmig abwärts geht.

Das Spannende, was jetzt noch bleibt, ist die Verbindung zwischen den Auslieferungen und den Klemmen der rechten Beamten. Stimmen die Amerikaner deiner Auslieferung zu, werden die Beamten sie auch nicht mehr verhindern können. Es wird sich auch in dieser Truppe ein Zuständiger finden lassen, der ebenfalls bedingungsloses Einverständnis erklärt.

Man kann den Faden danach weiterspinnen. Damit sie mit ihren Klemmen nicht das Nachsehen haben, werden sie mit aller Macht versuchen wollen, beim Sexus im Linksland mitzureden. Nur auf diesem Weg, so ihre Vorstellung, sehen sie eine Möglichkeit, ihre Klemmen gegen ein Zusammenkommen im Linksland einzutauschen. Dazu aber wäre es erforderlich, mich mit einer ihrer Favoritinnen zu verbinden, die beim Sexus auch im Linksland nach wie vor den rechten Beamten hörig bleibt. Dafür aber rechnen sie sich offenbar bei dir nicht die geringste Chance aus.
Was mich dabei so fasziniert, ist der Umstand, dass die rechten Krieger immer so vorgehen, als gäbe es die linke Seite nicht. So rechne ich auch damit, dass es genau an diesem Punkt zu den bisher stärksten Konfrontationen zwischen den Kriegsparteien kommen wird. Denn gelingt den rechten Polizisten dieses Tauschgeschäft nicht, haben sie nichts mehr in der Hand.

Pummelschatz, wie schade, dass wir uns nicht sehen konnten, aber es wird sich wieder eine Gelegenheit ergeben. Bis dahin ein…


Küsschen

User Status

Du bist nicht angemeldet.

a
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren