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Brief vom 22. Februar 2017

Ich bin gerade am Abklären. Offenbar sind Sie meine Tochter, was mich überaus freuen würde.

Die Kinder gehen bei Transfers immer mit der Mutter mit, so auch Ihre Tochter. Aus ihr ist übrigens eine wahrlich hübsche junge Dame geworden.

Ihnen schräg gegenüber saß ein rechter Beamter, der Sie vermutlich für Linksland freigeben soll. Bei Ihnen zieht sich der Transfer schon einige Jahre hin, was die Ihnen zugeordneten beamteten Geiseln so allmählich an den Rand ihrer Möglichkeiten bringt, sie leiden ohne Ende. Mein Mitleid hält sich aber in Grenzen, denn bei Ihrer Freigabe zieren sich die Kollegen ganz fürchterlich. Es mag damit zusammenhängen, dass sie ebenfalls dieser Truppe angehören. Bei einer anderen Tochter, ebenfalls rechte Beamtin, treten die gleichen Schwierigkeiten auf.

Der Druck auf die Geiseln hat inzwischen solche Formen angenommen, dass man Sie am liebsten aus Rechtsland vertreiben würde. Sie sollen dann ohne Freigabe durch rechts nach Linksland wandern. Das aber würde ich in ihrem Fall nicht empfehlen, denn als Angehörige der Truppe könnten Sie danach zum bevorzugten Angriffsziel werden. Es war im Zug nicht ganz ersichtlich, ob man Ihre Tochter bedroht hat, um Sie und uns von der Forderung nach Freigabe abzuhalten. Gedroht wird viel, bei einer Umsetzung würde die linke Seite, die „Sicherheit“, ein Erdbeben unter den Beteiligten auslösen.

Die linke Seite hat seit Jahresbeginn eine schärfere Gangart eingeschlagen. Man wird Ihnen während der Zugfahrten immer wieder einmal Geiseln schicken mit dem Linksauftrag, Sie ausdrücklich in mündlicher Form freizugeben. Zwei Seiten müssen unabhängig voneinander Ihre Freisprechung durchführen, die CIA und die für Sie zuständigen rechten Beamten. Ich weiß nicht, ob man Ihnen den Zuständigen von der CIA, von der „Company“, schon vorgestellt hat, sonst wird es in den nächsten Tagen geschehen.
Zieren sich Ihre Geiseln weiterhin, so müssen Sie damit rechnen, dass diese nachts mit zunehmender Häufigkeit und Heftigkeit gegrillt werden. Sie werden es am Zustand der Geiseln merken.

Ich melde mich wieder, ich lasse Sie erst einmal von der Sicherheit als Tochter bestätigen. Trifft es wirklich zu, das wäre eine wahrlich schicke Sache.

Mit herzlichen Grüßen

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