bek

Rücksprung zum Hauptmenü




Brief vom 26. Juni 2017

Ich habe heute beides gesehen. Den Parkplatz habe ich mit Genugtuung zur Kenntnis genommen, die Straßenbahn war schon aufregender. Einig sind wir uns in beiden Dingen.

Ich habe jetzt bei den Briefen an dich mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Zunächst schottet die rechte Seite mir gegenüber so weit wie möglich ab. Was ich nicht bemerke, darüber kann ich auch nicht schreiben.
Dich kriege ich auch nicht mehr zu sehen, die linke Seite gibt sich bei deiner Person ebenso zurückhaltend, es scheinen alle auf deine Auslieferung zu warten.

Ich hatte es schon vor einiger Zeit angedeutet, mir geht daher so langsam der Stoff zum Schreiben aus, von der Gegenseite durchaus gewollt.
Schreibe ich aber aus Verlegenheit hohles Gewäsch, merkst du das sofort. Ich habe ohnehin manchmal den Eindruck, dass du mit deinen feinen Antennen bereits auch das spürst, was ich nicht schreibe.

Pummelschatz, es ändert sich nichts. Es ändert sich aber auch nicht der Umstand, dass wir warten müssen.
Bei Schwestern und Töchtern ist es nun so, dass sie allmählich zum Drehen beginnen. Sie versuchen jetzt nicht mehr, allen gerecht zu werden, sondern sie ziehen sich von beiden Seiten eher zurück. Denn der leise Verfall der rechten Beamten und der Amerikaner lässt sich auch bei allem gewollten Wegsehen nicht mehr ausblenden.
Das bekommen deine Dienstherren natürlich auch mit und umso mehr werden sie dich mir gegenüber unter Verschluss halten. Die Millionenfrage besteht jetzt daraus, wie lange sie das durchzuhalten vermögen, keiner weiß das.

Wie dem auch sei, ein virtuelles Küsschen geht immer und…

Bis neulich

User Status

Du bist nicht angemeldet.

a
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren