sfh




14. April 2018

An Herta Sterzel, WO Stuttgart, Jahrgang 1966.

Hallo Herta,

es ist zwar schon ewig lange her seit 1966 in Stuttgart in der WO, aber ich versuche es doch einmal, dich aufzufinden.
Die Klassentreffen finden immer noch statt, aber von dir haben wir leider jegliche Spur verloren.

Im Verlauf der letzten Jahre hat sich aber herausgestellt, dass wir beide Verwandte sind, sogar relativ enge Verwandte. Und darüber möchte ich mit dir reden, denn dieser Umstand zieht so einiges Unerwartetes nach sich.

Hier meine Adressdaten (Am besten SMS oder E-Mail):

Joachim Moser
Bernreither Str. 35
8344 Bad Gleichenberg
Mobil: 0043 (0)664 48 72 033
EMail: Moser.Joachim@yahoo.de

Sollte ich dich erreichen, dann erst einmal ganz

Herzliche Grüße

sfe


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Brief vom 14. März 2018

Ihr Spielname: Sierra
Ihr Internet-Code: sfe (Letzte drei Buchstaben Ihrer Internet-Adresse)

Die linke Seite teilte mir mit, dass Sie ein Sohn von mir sind. Von Ihrem Äußeren her passt es, so heiße ich Sie herzlich willkommen. Wie in fast allen anderen Fällen auch kenne ich Ihre Mutter nicht, ich habe sie nie getroffen.

Ich kann Sie jedoch nicht in den Transfer nach Linksland aufnehmen, da Sie mir als Angehöriger der US Streitkräfte gemeldet wurden. Für Sie als Armeeangehörigen sind wir nicht zuständig, die linke Seite in Ihrem Heimatland wird Ihren Transfer übernehmen müssen.

Ihre Vorgesetzten hatten mit Ihnen wohl eine Möglichkeit gesehen, mit Ihrer Hilfe nach Linksland zu gelangen. Und das mit Status BI oder sogar mit Status RR, denn Sie unterliegen während Ihrer Dienstzeit der Befehlshierarchie der Streitkräfte.
Ich hatte diese Ablehnung schon während der Fahrt mündlich geäußert. Das hatte nach dem Aussteigen allerhand Beschimpfungen zur Folge, die Enttäuschung seitens der Amerikaner war zum Greifen spürbar.

Mit herzlichen Grüßen

sez


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Brief vom 14. März 2018

Ihr Spielname: Clooney
Ihr Internet-Code: sez (Letzte drei Buchstaben Ihrer Internet-Adresse)

Ich bin mir nicht sicher, aber ich hoffe, dass Sie diesen Text lesen können. Wenn das zu schwer ist, sagen Sie mir bitte im Bus Bescheid.

Sie sind meine Tochter, obwohl ich Ihre Mutter nicht kenne und auch nie getroffen habe. Ich heiße Sie herzlich willkommen und ich freue mich über Sie.

Als meine Tochter können Sie ohne Schwierigkeiten in Österreich bleiben. Und Sie haben einen Anspruch auf die österreichische Staatsbürgerschaft, dazu ist nur ein DNA-Vergleich zwischen uns beiden erforderlich.

Küsschen

sfda


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Brief vom 14. Februar 2018

An der Universität laufen Informationsveranstaltungen für Studienanfänger. Das zieht sich über diese Woche hin, also morgen und übermorgen auch noch.
Das Ganze findet in der Aula statt, Universitätsplatz 3, das wird im Hauptgebäude sein. Es geht immer vormittags, von 09 bis 13 Uhr.

Im Sommer bauen sie dazu vor dem Hauptgebäude ein großes Zelt auf, darin befinden sich verschiedene Informationsstände, bei denen man frei von der Leber nachfragen kann. In der Aula wird es ähnlich laufen. Alles, was einen halt so interessiert, es könnte für dich durchaus von Belang sein, man kann mit den Leuten an den Ständen unverbindlich reden.

Nach Szentgotthard zu kommen, werde ich diese Woche nicht schaffen, eher schon Anfang nächste Woche.

Küsschen

sfd


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Brief vom 16. April 2018

Ich war nicht amüsiert über die grobe Art, mit der dich der Bärtige im Auftrag der CIA in die Mittagspause verabschiedet hatte. Und einige andere waren es auch nicht.

Ich habe mich dann mit ihm beschäftigt, die ganze Mittagszeit über, bis er schließlich den Abflug machen musste, drei oder vier Minuten vor deiner Rückkehr. Der Abmarsch der beiden erfolgte wohl im Rechtsauftrag, du solltest sie nicht mehr zu sehen bekommen. So schnell aber werden die beiden diese Begegnung nicht vergessen, es ging ihnen nicht besonders gut, genauer gesagt, es ging ihnen grottenschlecht.

Das aber war noch nicht alles. Die linke Seite ließ die gesamte Kette antanzen. Von der Amerikanerin als eigentliche Auftraggeberin, einen Ausländer wohl als Verbindungsmann zu der Amerikanerin, zwei Dons mit einem Aussehen wie germanische Recken und mit einem Auftreten wie verschreckte Mäuschen. Und die beiden Krawallmacher saßen ohnehin schon an der Bar.

Alle handelten sich das Schmerzformat 12:10:08 ein, somit war das Wochenende für sie gelaufen. Nur der Graubärtige, die ganze Mittagspause über vom Geschehen sichtlich überfordert, zeigte kurz vor seinem Abrücken noch seine Fingernägel. Das brachte ihm natürlich einen Extra-Bonus ein.

Ich kann es einfach nicht leiden, wenn Töchter vor mir dermaßen angemacht werden. Übrigens, der Beamtin, die dich bei unserer letzten gemeinsamen Fahrt in Liebenau hinaus geworfen hatte, erging es keinen Deut besser.

Küsschen und Arrivederci

sfc


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Ihr Spielname: Gurlitt
Ihr Internetcode (letzte drei Stellen): sfc

Brief vom 11. Dezember 2017

Sie sind meine Tochter, ich freue mich und ich heiße Sie herzlich willkommen. Ihr Einverständnis vorausgesetzt, werde ich deshalb in den Briefen auf das Du umsteigen.

Es bot sich heute doch einmal eine Gelegenheit, dir das Bild zu zeigen. Ein Gemälde von Couture, aus der Sammlung Gurlitt, hier die Internetadresse:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/gurlitt-nachlass-forscher-finden-neuen-fall-von-raubkunst-a-1174701.html

Verblüfft hat mich das Bild wegen der großen Ähnlichkeit zu dir. Aber überraschend kommt das nicht, du gehörst zur Halbenrain-Gruppe und zu unseren Vorfahren wird eben auch diese Frau gehören.

Ansonsten gilt für dich auch, dass du vollständig nach Linksland übersiedeln wirst, natürlich ebenfalls unter Status LL. Bis dahin wird man dir von der rechten Seite her striktes Redeverbot auferlegen, mich betreffend. Wie sich die rechten Beamten per Kamera dazwischen zwängen, war im Bus gut zu beobachten. Sie haben dich über dein Handy mit Meldungen zugeschüttet, du solltest dich nur mit dem Handy, mit den Rechtsaufträgen und nicht mit mir beschäftigen.
Gemäß Artikel 29 im Journal werde ich dich in den nächsten Tagen in die zweite Gruppe 1.2 aufnehmen, in dieser werden etwa 50 Töchter zusammenkommen und du wirst mit dabei sein. Ich rechne damit, dass diese zweite Gruppe im nächsten Jahr nach Linksland ziehen wird.

http://moac05.twoday.net/stories/oktogon-journal02

Die hier übliche Form der Verabschiedung wirst du auch schon kennen.

Küsschen

bekz

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Brief vom 02. Oktober 2017

Der Parkplatz war vieldeutig, in Graz war ich nicht, aber in Merkendorf war ich. Ansonsten nichts Neues, außer dass die Amerikaner so richtig wild werden. Und in derem Schatten rennen die rechten Beamten wie aufgescheuchte Hühner herum. Und sie kläffen mit Erlaubnis ihrer US Freunde ebenfalls durch die Gegend, wenn auch sehr verhalten. So mein Eindruck vom heutigen Tag.

Pummel, schlaf gut, ich lasse jetzt die Rollos runter und lege mich auch hin…

Küsschen

bekd

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Brief vom 20. November 2017

Den Parkplatz habe ich gesehen. Ich bin zwar in Graz, aber ohne SMS oder E-Mail rühre ich mich ohnehin nicht. Bis heute Abend.

Küsschen

sdr

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Brief vom 22. August 2017

Dein Spielname: Reading
Dein Internet-Code: sdr

Du bist meine Tochter, dazu eine hübsche Tochter, ich heiße dich herzlich willkommen. Sehen wir uns wieder, lade ich dich auf eine Tasse Kaffee ein. Du gehörst ebenfalls zur Halbenrain-Gruppe, man wird dich vollständig nach Linksland bringen. Dir stehen erhebliche Ansprüche zu, dazu aber brauchen wir dich im Linksland. Viel wird sich damit in deinem Leben nicht ändern, nur hörst du eben nicht mehr auf die rechte Seite. Die rechten Krieger werden dann auch bei dir viel Theater machen, wie üblich wird aber alles nur aus Schaum und Rauch bestehen.

In der Landesbahn ging es noch einigermaßen ruhig zu, nur danach im Café ging der Wirbel los. Dein Begleiter im Zug und im Café ist ein amerikanischer Staatsangehöriger, er ist Beamter der CIA. Was er mit dir vorhatte, war allen Beteiligten ersichtlich. Der Auslöser für sein Vorgehen war der Artikel 26 im Journal, die suchen verzweifelt eine Gesprächsmöglichkeit mit mir und der Weg dazu würde über dich laufen. So stellen die sich das vor.

Nun ist aber die linke Seite von solch einem Vorgehen der Amerikaner alles andere als begeistert, zudem du wohl noch nicht volljährig bist und du könntest Schaden nehmen. Diese Spiele zeichnen sich vor allem durch Rücksichtslosigkeit gegenüber den schwächeren Beteiligten aus. Das aber will von uns auf der linken Seite niemand.
Der Typ von der CIA konnte sein Programm im Café noch einigermaßen durchziehen, nur lief ihm dann die Sache aus dem Ruder. Man holte ihn nämlich raus, eine kleine Ansprache war fällig und anschließend musste er sich ganz hastig verabschieden.

Das alles beobachteten die rechten Beamten hinter den Kameras und so haben sie danach den Typen in hellblau geschickt, wohl im Auftrag der Amerikaner. Der Grund für sein Auftreten war nicht so ganz ersichtlich, viel zu sagen hatte er ohnehin nicht. Außerdem war er gleich mit seinen brüllenden Schmerzen beschäftigt, die setzten unmittelbar nach seinem Hinsetzen ein. Ich vermute Rache dahinter, da das geplante Programm des CIA-Beamten geplatzt war, sollten wir beide auch nicht zum Reden kommen. Aber es gab eigentlich keinen Grund, dir den Mund zu verbieten, wir hatten uns beide still und leise verhalten. Und ich hatte schon geahnt, dass die rechten Polizisten so einen aufgemotzten Tugendwächter schicken würden, denn es läuft immer alles nach dem gleichen Schema. Meine Geldbörse würde ich dem übrigens auch nicht unbedingt anvertrauen.

Ich gebe dir noch die Adresse für Artikel 26, da kannst du nachlesen, was die rechte Seite derzeit so heftig schüttelt und was sie auch mit deiner Beteiligung umgehen wollen.

http://moac05.twoday.net/stories/oktogon-journal

Nach all den Aufregungen gibt es für dich als Tochter natürlich ein

Küsschen

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